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Excel-Fehlermeldungen verstehen und beheben

Ein Raute-Zeichen in der Zelle ist kein Grund zur Panik: Excel meldet mit standardisierten Fehlerwerten ziemlich präzise, was schiefgelaufen ist. Diese Übersicht erklärt die häufigsten Fehlermeldungen, ihre typischen Ursachen und wie du sie gezielt abfängst.

AB
1FormelErgebnis
2=10/0#DIV/0!
3=SVERWEIS("X";A:A;1;FALSCH)#NV
4="A"+5#WERT!
5=SUME(A2:A4)#NAME?
Vier typische Fehler und ihre Formeln – die Fehlermeldung verrät bereits die Fehlerart.

Die wichtigsten Fehlerwerte im Überblick

Fehler gezielt abfangen: WENNFEHLER und ISTFEHLER

=WENNFEHLER(Wert; Wert_falls_Fehler)

Statt einen Fehlerwert stehen zu lassen, gibst du eine sprechende Alternative aus:

=WENNFEHLER(SVERWEIS("A-999";A2:C5;3;FALSCH); "nicht gefunden")

Willst du nur prüfen, ob ein Fehler vorliegt, ohne ihn zu ersetzen, nutze ISTFEHLER() oder das spezifischere ISTNV() (prüft nur auf #NV).

Achtung

WENNFEHLER verschluckt jeden Fehler – auch echte Tippfehler in der Formel. Nutze es erst, wenn die Formel grundsätzlich korrekt ist, sonst übersiehst du eigene Fehler.

Häufige Ursachen in der Praxis

  1. Zahlen, die als Text formatiert sind (linksbündig statt rechtsbündig) – führen zu #WERT! bei Rechenoperationen.
  2. Gelöschte Zeilen/Spalten, auf die andere Formeln verwiesen haben – führt zu #BEZUG!.
  3. Leerzeichen vor oder nach einem Suchbegriff – führt zu #NV bei SVERWEIS/XVERWEIS.
  4. Fehlender Bereich für ein dynamisches Array – führt zu #ÜBERLAUF! in Excel 365.

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