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Excel als Datenbank nutzen – Tabellen und Datenbankfunktionen

Excel ist keine echte Datenbank, eignet sich aber für viele Auswertungen hervorragend, wenn Daten sauber strukturiert sind. Mit der Funktion Excel-Tabelle (Strg+T) und den klassischen Datenbankfunktionen (Namen beginnen mit „D") lassen sich Listen filtern, sortieren und auswerten.

Bereich in eine Excel-Tabelle verwandeln

  1. Klicke in deinen Datenbereich und drücke Strg+T.
  2. Bestätige, dass die Tabelle Überschriften hat, und klicke auf OK.
  3. Die Tabelle erhält automatisch Filter-Pfeile, abwechselnde Zeilenfarben und wächst automatisch mit, wenn du neue Zeilen anfügst.

Datenbankfunktionen (D-Funktionen)

Die D-Funktionen werten einen Datenbereich anhand eines separaten Kriterienbereichs aus – nützlich bei mehreren, variablen Filterbedingungen:

=DSUMME(Datenbank; Feld; Kriterien)
ABC
1RegionVerkäuferUmsatz
2NordMeier4.200 €
3SüdKrause3.100 €
4SüdBauer2.700 €
5WestLehmann3.900 €
Kriterienbereich (z. B. in F1:F2: „Region" / „Süd") getrennt von den Daten anlegen.
=DSUMME(A1:C5; "Umsatz"; F1:F2) → 5.800 €

Moderne Alternativen

Excel 365 / 2021

In den meisten Fällen sind SUMMEWENNS, ZÄHLENWENNS und MITTELWERTWENNS heute die einfachere Wahl, da sie ohne separaten Kriterienbereich auskommen:

=SUMMEWENNS(C2:C5; A2:A5; "Süd")

Für dynamische Auswertungen mit mehreren Ausgabespalten eignet sich außerdem FILTER, das alle passenden Zeilen automatisch als „verschüttendes" Array ausgibt: =FILTER(A2:C5; A2:A5="Süd").

Häufige Fehler


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