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Statistikfunktionen in Excel: Mittelwert, Median und mehr

Ob Durchschnittsnote, Median-Gehalt oder Anzahl bestimmter Einträge: Excels Statistikfunktionen werten Datenreihen aus, ohne dass du selbst zählen oder summieren musst.

Beispiel-Datensatz

AB
1VerkäuferUmsatz
2Anna4.200 €
3Ben3.100 €
4Clara5.600 €
5David3.100 €
6MITTELWERT=MITTELWERT(B2:B5) → 4.000 €
Beispieldaten B2:B5 für die folgenden Formeln.

Zentrale Kennzahlen

=MITTELWERT(Zahl1; [Zahl2]; …)

Arithmetisches Mittel – reagiert empfindlich auf Ausreißer.

=MEDIAN(Zahl1; [Zahl2]; …)

Der mittlere Wert einer sortierten Reihe – robuster gegen einzelne extreme Ausreißer als der Mittelwert. Für den Beispieldatensatz: MEDIAN(B2:B5) = 3.650 €.

=MODUS.EINF(Zahl1; [Zahl2]; …)

Der am häufigsten vorkommende Wert – hier 3.100 € (Ben und David).

Zählen und bedingt auswerten

=ANZAHL(Wert1; …) – zählt nur Zellen mit Zahlen.
=ANZAHL2(Wert1; …) – zählt alle nicht leeren Zellen, unabhängig vom Typ.
=ZÄHLENWENN(Bereich; Kriterien)

Zählt nur Zellen, die ein Kriterium erfüllen:

=ZÄHLENWENN(B2:B5; ">3500") → 2 =MITTELWERTWENN(Bereich; Kriterien; [Mittelwert_Bereich])

Durchschnitt nur der Werte, die eine Bedingung erfüllen – z. B. Durchschnittsumsatz nur der Verkäufer mit über 3.500 €. Für mehrere Bedingungen gleichzeitig gibt es MITTELWERTWENNS (entsprechend ZÄHLENWENNS für mehrere Zählkriterien).

Streuung: STABW

=STABW.S(Zahl1; …)

Standardabweichung einer Stichprobe – wie stark die Werte um den Mittelwert streuen. Für eine vollständige Grundgesamtheit statt einer Stichprobe nutze STABW.N.

Profi-Tipp

MIN, MAX, MITTELWERT und Co. ignorieren leere Zellen und Text automatisch – anders als eine manuell gezählte Division, bei der leicht die falsche Anzahl Werte zugrunde gelegt wird.


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