StartFormeln & Funktionen › Statistik

Statistische Funktionen in Excel im Überblick

Excel bringt eine ganze Kategorie statistischer Funktionen mit, um Datenreihen auszuwerten – von einfachen Mittelwerten bis zur Standardabweichung. Die folgende Tabelle mit Monatsumsätzen dient als durchgängiges Beispiel.

AB
1MonatUmsatz
2Januar4.200
3Februar3.850
4März5.100
5April4.200
6Mai6.750
Datenbereich B2:B6 – Grundlage aller folgenden Beispiele.

Mittelwert und Median

=MITTELWERT(B2:B6) → 4.820

MITTELWERT summiert alle Werte und teilt durch die Anzahl. Bei Ausreißern (z. B. einem einmaligen Rekordmonat) ist der Median aussagekräftiger, weil er nicht von Extremwerten verzerrt wird:

=MEDIAN(B2:B6) → 4.200

Minimum, Maximum und Häufigster Wert

Streuung: Standardabweichung und Varianz

Wie stark schwanken die Umsätze um den Mittelwert? Dafür gibt es zwei Varianten, je nachdem ob die Daten die gesamte Grundgesamtheit sind oder nur eine Stichprobe:

=STABW.S(B2:B6) // Stichprobe =STABW.N(B2:B6) // Grundgesamtheit

Analog dazu berechnen VARIANZ.S und VARIANZ.N die Varianz.

Werte zählen

=ANZAHL(Bereich)

ANZAHL zählt nur Zellen mit Zahlen, ANZAHL2 zählt alle nicht leeren Zellen (auch Text), ZÄHLENWENN zählt nach Bedingung:

=ZÄHLENWENN(B2:B6; ">4000") → 3
Profi-Tipp

Für Mittelwerte mit Bedingung gibt es MITTELWERTWENN und MITTELWERTWENNS – genauso aufgebaut wie SUMMEWENN/SUMMEWENNS, nur eben mit Durchschnittsbildung statt Summe.

Quantile und Rangfolge

=QUANTIL.INKL(B2:B6; 0,25)

Liefert das 25 %-Quantil einer Verteilung. Mit =RANG(B2;$B$2:$B$6) ermittelst du zusätzlich den Rangplatz eines einzelnen Werts innerhalb der Liste.

Häufige Fehler


Verwandte Themen