StartExcel-KursFunktionen › Statistik

Statistische Auswertungen mit Excel-Funktionen

Ob Durchschnittswerte, Extremwerte oder bedingte Auszählungen – die grundlegenden Statistikfunktionen von Excel reichen für die meisten Auswertungen im Alltag völlig aus und sind schneller eingerichtet als eine Pivot-Tabelle.

Die wichtigsten Funktionen

=MITTELWERT(Bereich) → arithmetisches Mittel =MEDIAN(Bereich) → mittlerer Wert (robust gegen Ausreißer) =MAX(Bereich) / =MIN(Bereich) → größter / kleinster Wert =ANZAHL(Bereich) / =ANZAHL2(Bereich) → Anzahl Zahlen / Anzahl nicht leerer Zellen

Beispiel: Verkaufszahlen auswerten

AB
1VerkäuferUmsatz
2Anna4.200 €
3Ben3.100 €
4Clara5.600 €
5Mittelwert4.300 €
6Anzahl > 4.000 €2
B5: =MITTELWERT(B2:B4) · B6: =ZÄHLENWENN(B2:B4;">4000")

Bedingt zählen und mitteln

Für Auswertungen mit Kriterium sind ZÄHLENWENN und MITTELWERTWENN die naheliegende Wahl – mit mehreren Kriterien nutzt du die S-Varianten:

=ZÄHLENWENN(B2:B4; ">4000") → 2 =ZÄHLENWENNS(B2:B100; ">4000"; C2:C100; "Nord") → mehrere Kriterien kombiniert =MITTELWERTWENN(Bereich; Kriterium; [Mittelwert_Bereich]) → bedingter Durchschnitt
Profi-Tipp

MEDIAN reagiert – anders als MITTELWERT – kaum auf einzelne Ausreißer. Bei Gehalts- oder Preisdaten mit wenigen Extremwerten liefert der Median oft ein realistischeres Bild der „typischen" Größe.

Streuung messen

Für die Standardabweichung einer Stichprobe nutzt du =STABW.S(Bereich), für eine Grundgesamtheit =STABW.N(Bereich) – die Punkt-Varianten haben die älteren Funktionen STABW/STABWN in Excel 2010+ abgelöst.

Häufige Fehler


Verwandte Themen