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Finanzmathematische Funktionen in Excel

Excel bringt einen kompletten Satz finanzmathematischer Funktionen mit, mit denen sich Kreditraten, Sparpläne oder Zinseszins ohne externe Tools berechnen lassen. Die wichtigsten drehen sich alle um dieselben fünf Größen: Barwert, Zukunftswert, Rate, Zinssatz und Laufzeit.

Die wichtigsten Funktionen im Überblick

=RMZ(Zins; Zzr; Bw; [Zw]; [F]) → konstante Rate pro Periode =ZW(Zins; Zzr; Rmz; [Bw]) → Zukunftswert (Endkapital) =BW(Zins; Zzr; Rmz; [Zw]) → Barwert (heutiger Wert)

Beispiel: Monatliche Kreditrate berechnen

AB
1Kreditsumme20.000 €
2Zinssatz p. a.4,50 %
3Laufzeit (Monate)60
4Monatsrate−373,28 €
Formel in B4: =RMZ(B2/12;B3;B1)
=RMZ(B2/12; B3; B1) → −373,28 €

Das Ergebnis ist negativ, weil es aus Sicht des Zahlenden eine Auszahlung ist – für die Anzeige als positiver Betrag stellst du =-RMZ(...) voran oder negierst die Kreditsumme.

Profi-Tipp

Willst du wissen, wie viel Zins und wie viel Tilgung in einer bestimmten Rate stecken, nutze ZINZ(Zins;Zeitraum;Zzr;Bw) für den Zinsanteil und KAPZ(Zins;Zeitraum;Zzr;Bw) für den Tilgungsanteil – die Summe beider ergibt exakt die Rate aus RMZ.

Zinssatz ermitteln

Sind Rate, Laufzeit und Betrag bekannt, aber nicht der Zinssatz, liefert =ZINS(Zzr;Rmz;Bw) den effektiven Periodenzins – praktisch beim Vergleich von Finanzierungsangeboten.

Häufige Fehler


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